Unsere Bürozeiten!

Das Büro ist immer Freitags von 18.00 - 19.00 Uhr persönlich besetzt.
Sie können uns in dieser Zeit unter 089 / 811 31 32 erreichen oder uns gerne eine Nachricht auf unserem AB hinterlassen. Wir rufen Sie gerne zurück.


Öffnungszeiten Schlosshof Blutenburg: ganzjährig von 10 bis 19 Uhr
Öffnungszeiten Schlosskapelle Blutenburg: vom 1.04. bis 30.09. jeweils von 9 bis 17 Uhr und vom 1.10. bis 31.03. jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet, zusätzlich jeden Freitag zur Hl. Messe von 18 bis 19 Uhr.


Vorankündigung:

Obermenzinger Dorffest
- Schafkopfturnier: Jetzt anmelden!
- shoe4africa Spendenlauf
- Kunstausstellung


 

„6. Blutenburger Open-Air-Schafkopfturnier“ des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V. (BBV) beim diesjährigen 33. Obermenzinger Dorffestes am Sonntag, 05. Juni 2016 um 14.30 Uhr

Bereits zum 6. Mal veranstaltet der „Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V.“ (BBV) beim „Obermenzinger Dorffest“ am Sonntag, 5. Juni 2016 um 14.30 Uhr das „ Blutenburger Open-Air-Schafkopfturnier“. Wer beim Schafkopfturnier im idyllischen Hof von Schloss Blutenburg teilnehmen will, meldet sich bitte noch bis 1. Juni unter der Mailadresse info@blutenburgverein.de oder unter der Telefonnummer 089/8113132 (AB) an. Kurzfristige Anmeldung am Sonntag sind auch möglich ! Es werden zwei Mal 20 Runden gespielt, das Startgeld beträgt wieder nur fünf Euro.
 


- Am 5. Juni ist es wieder soweit! Auch dieses Jahr geben die Böllerschützen wieder den Startschuss zum 2. Shoe4Africa Spendenlauf rund um Schloss Blutenburg.

Diesmal gibt es einen Juniorlauf (2,1km) für die „Kleinen“ – Teilnahme ist kostenlos. Der 5 km Lauf (Strecke analog zum letzten Jahr) kostet 10,00 €. Das Startgeld fließt zu 100% in nachhaltigen Projekte des Shoe4Africa Kinderkrankenhauses und der „Eat & Run“ Küchenkantine. Diese sorgt in Kürze für gesunde Ernährung für die Patientenkinder, unterstützt so den Heilungsprozess und reduziert Mangelernährung. Am besten gleich Online anmelden beim raceresult-Portal.

Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel:Rückblick: - 32. „Obermenzinger Dorffest 2015“


 3. Kunstausstellung „ISLAND – fine art prints – fotografien in schwarz&weiss des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V. mit dem Künstler Dr. rer. nat. Wolfgang Eber am Samstag, 04.05. und Sonntag, 05.05.2016; Vernissage am Freitag, 03.05.2016 um 19 Uhr



Island, eine abgeschiedene Welt mitten im Nordatlantik zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Kontinent, an der Grenze zur Arktis. Sie bietet ein sehr unmittelbares Bild der ungebändigten Kraft der Natur, geprägt von steinigen kalten Wüsten, weiten felsigen Küstenlandschaften und eisigen Gletschern, von kochenden Geysiren, aktiven Vulkanen und Lavafeldern, den Hraun, oft geohistorisch alt, oft aber auch beklemmend frisch.

J. J. Tolkien könnte von hier viele seiner Inspirationen haben, ein Land jenseits der sanften Hügel von Mittelerde auf dem Weg in die steinernen Gebirge von Mordor.

In einundvierzig großformatigen Fine-Art-Prints zeichnet der Fotograf Wolfgang Eber ein höchst eindrucksvolles Bild der atlantikumtosten Insel.

Die Bilder entstanden auf einer Reise im Juli/August 2015 durch den Ostteil von Island entlang der Küste und im unbewohnten Hochland mit Canon EOS 5D Mark II und Canon EF 28-300mm f/3.5-5.6L IS USM. Die Ausarbeitung mit Adobe Lightroom4 beschränkt sich auf reine Dunkelkammertechniken.
 

 


Inhaltsübersicht

Rückblick 2016
- Blutenburger Fischessen

Rückblick 2015
- 30. Blutenburger Weihnacht
- „Um a Fünferl a Durchanand“ - 16. Festliche Matinee
- 14. Umweltaktion „Blutenburger Ramadama“
- Reger Andrang im Dachstuhl von St. Wolfgang
- 32. „Obermenzinger Dorffest 2015“
- „5. Festliches Blutenburger Fischessen“: Tiefschürfendes vor vollem Haus

Rückblick 2015

Rückblick 2014 – Unser Jubiläumsjahr

Rückblick 2013

Rückblick 2012




 

Blutenburger Fischessen am 1. Fastensonntag und Valentinstag – mit 150 Festgästen ein voller Erfolg;
Wolffsohn hält fulminanten Vortrag und Blutenburger Schlossschänke präsentiert erstklassiges Fischmenü!

 
 
 
 
 

„Was war das für eine Woche! Dieses schreckliche und furchtbare Unglück am Faschingsdienstag in aller Früh! Angesichts dieser Tragödie von Bad Aibling folgten die Parteien dem Beispiel der CSU und sagten allesamt den Politischen Aschermittwoch in Niederbayern ab. Das war gut und richtig, ja alternativlos. Denn längst markiert  nicht mehr der Faschingsdienstag das Ende der Fasnacht, sondern der von Politgaudi geprägte Aschermittwoch. Es war und ist ein Gebot der Pietät und des Respekts vor den Opfern des tragischen Zugunglücks, diesmal auf ein Spektakel zu verzichten, dessen Kern ohnehin sehr fragwürdig geworden ist und sich in Teilen erkennbar überlebt hat. Mittlerweile konterkariert der Aschermittwoch geradezu seinen ursprünglichen Sinn. Denn er markiert schließlich den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit, die Kirche vermerkt ihn als strengen Abstinenztag. Deshalb laden wir im BBV ganz bewusst erst zum 1. Fastensonntag ein. Ich freue mich, dazu auch Herrn Pater Günther von der hiesigen Pfarrei Leiden Christi heute in unserer Mitte begrüßen zu können. Gleichzeitig erinnere ich an den heutigen Valentinstag und gratuliere dem Ehepaar Elisabeth und Karl Pröißl zur Diamanten Hochzeit. Damit das viele von uns auch noch feiern dürfen, empfehle ich Ihnen einen Besuch an der herrlichen Bronzebüste von Agnes Bernauer und ihrem Albrecht draußen am Blutenburger Weiher. Ein besonderer Dank gilt dazu dem Obermenzinger Stifterehepaar Ursula und Fritz Heimbüchler, die dieses Kunstwerk „Für die Liebenden“ gestiftet haben“, so der BBV-Vereinsvorsitzende Andreas Ellmaier in seiner Begrüßung
 
Jetzt aber zum diesjährigen Festredner Prof. Dr. Michael Wolffsohn.

Michael Wolffsohn
Die Rache der Geschichte: Syrien, Palästina und Nahost

Geschichte, Vergangenheit, rächt sich in der Gegenwart. Das beweist der syrische Bürgerkrieg. Er ist Vorbote großer Umgestaltungen innerhalb und außerhalb des Nahen Ostens. Längst geht es nicht mehr um „Assad, ja oder nein?“ Über kurz oder lang ist mit einer völligen Umformung der nahöstlichen und teils auch außernahöstlichen Staatenwelt zu rechnen. Auseinanderbrechen wird, was auseinanderbrechen will. Zusammenwachsen wird, was zusammen gehört und will, doch nach dem Ersten oder Zweiten Weltkrieg nicht durfte. Die nachkoloniale Welt in Nahost und Afrika wird zusammenbrechen. Hier und dort bricht sie bereits jetzt auseinander.
Syrien entstand nach dem Ersten Weltkrieg als Folge der Zerschlagung des geschlagenen osmanisch-türkischen Reiches, das bekanntlich ein Vielvölkerstaat war. „Selbstbestimmung der Völker“, hier der Araber, hieß die Etikette. Es war meistens ein Etikettenschwindel. In Nahost führten dabei Großbritannien und Frankreich die Regie. Ihre vorstaatlichen, später staatlichen Kunstprodukte, zunächst „Treuhandgebiete“ (Mandat) genannt, Syrien, Libanon, Mesopotamien bzw. Irak und Palästina ließen sie sich 1920 vom UNO-Vorläufer „Völkerbund“ absegnen.
In einen „Syrien“ genannten Rahmen wurde die sunnitische Mehrheit mit quasi-schiitischen Alawiten, Christen und Kurden zusammengebracht. Nur eins einte sie: Sie wollten nicht in einem staatlichen Verbund zusammenleben: So wenig wie die Christen im nun ebenfalls von Frankreich formierten und gelenkten Libanon mit Sunniten, Drusen und Schiiten.
Großbritannien presste 1920 Schiiten, Sunniten, Kurden und Christen zum Mandat, dann Kunst-Staat Irak zusammen. Die jeweiligen Bevölkerungsgruppen waren über diese fremdgesteuerte „Selbstbestimmung“ so begeistert wie ihre arabischen Brüder in Syrien, Libanon und Palästina, zu dem das heutige Israel, das Ost- und Westjordanland sowie der Gazastreifen gehörten Hier „durften“ die palästinensischen Araber mit den eingewanderten Juden bzw. Zionisten unter Londons Aufsicht konkurrieren und sich wechselseitig massakrieren. Schon 1921 raubten die Briten das Ostjordanland beiden und übergaben es der arabischen Haschemitenfamilie, die zuvor aus dem Westen der Arabischen Halbinsel von der ebenfalls arabischen Saud-Dynastie vertrieben und noch früher von den Engländern verraten worden war. Seit dieser Zeit herrscht, gestützt von der beduinischen Minderheit des Landes, die Haschemitenfamilie, heute König Abdallah II, zuvor sein Vater Hussein, über die Mehrheit der einheimischen Palästinenser. Diese stellen rund zwei Drittel der jordanischen Bevölkerung dar. 
Seit der Entstehung dieser Kunst-Staaten gärt es dort. Konflikte wurden mehrfach ausgefochten, nicht nur mit Worten, oft mit Gewalttaten. Doch nie war das Binnengefüge dieser Kunst-Staaten so zerbrechlich wie jetzt. Ihr Zusammenbruch ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Staatenkarte des Nahen Osten wird dann ganz anders aussehen. Das ist durch Demografie, Ethnologie und Theologie der Region programmiert. Nur das Wann und wie ist offen.
So könnte die neue Nahost-Staatenwelt aussehen.
Sie wird nicht mehr zentralistisch, sondern eher föderativ, bundesstaatlich, teils auch konföderativ bzw. staatenbündisch. Die syrischen, libanesischen und irakischen Sunniten formen einen neuen Staat. Die quasi-schiitischen Alawiten Syriens bilden mit den Schiiten des Libanon eine Föderation.
Die schon heute im Irak autonomen, fast schon unabhängigen Kurden werden sich mit den syrischen und über kurz oder lang türkischen sowie iranischen zu einer Kurdischen Bundesrepublik oder Konföderation zusammenschließen.
Spätestens beim Zerfall Iraks bildet die schiitische Mehrheit des Landes eine Föderation mit dem Iran. Iran wird aber auch verlieren: Den azerisch-türkischen Nordwesten an Azerbaijan und Belutschistan im Osten an den neuen Staat „Belutschistan“, der zusätzlich sowohl Pakistan als auch Afghanistan spalten und in seine ethnisch religiösen Bestandteile auflösen wird.
Der Flüchtlingsstrom aus Syrien (bisher ca. 150.000) destabilisiert die ohnehin schon schwächelnde Minderheitsmonarchie Jordaniens. Bei dieser Flüchtlingszahl wird es nicht bleiben, denn viele der je rund 400.000 Palästinenser aus Syrien und dem Libanon werden folgen. Die Palästinensermehrheit Jordaniens wird daher weiter wachsen, demnächst die Macht ergreifen und Jordanien zu „Palästina-Jordanien“ umformen. Diesem wird sich das palästinensische Westjordanland als Bundesland anschließen. Es entsteht die „Bundesrepublik Palästina-Jordanien-Westjordanland“ (BRPJW). 
Israel wird zustimmen, und der Palästinenserstaat zahlt folgenden Preis: Die rund 500.000 jüdischen Siedler (einschließlich Ost-Jerusalem) bleiben als Staatsbürger Israels Einwohner des Westjordanlandes. Im Austausch erhalten die palästinensischen Araber Israels diese Wahlmöglichkeit. Sie können Einwohner Israels bleiben und sich, wie bisher, für die Staatsbürgerschaft Israels oder, neu, der BRPJW entscheiden. Das wiederum sichert den jüdischen Charakter des Jüdischen Staates, aber, anders als bisher, mit Zustimmung der Palästinenser.
Die Palästinenser im Gazastreifen bilden entweder ein Bundesland Gaza im Rahmen der BRPJW oder Ägyptens. Ägypten steht vor dieser Alternative: Entweder erhalten die Kopten (rund 10 Prozent der Staatsbürger) weitgehende Autonomie oder es gibt einen Bürgerkrieg zwischen der zunehmend islamischen Mehrheit und der christlichen Minderheit.
Föderale Strukturen wird auch Ägyptens Nachbar Libyen aufbauen müssen. Andernfalls zerbricht dieser Kunst-Staat – wie der Sudan bereits in Nord und Süd und Mali zerbrochen ist. Gleiches steht den meisten Kunst-Staaten Nordwestafrikas bevor.
Längst hat die Arabische Revolution auch Bahrein, den Jemen und Saudi-Arabien erfasst. Nur zur Explosion ist es noch nicht gekommen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Zuerst dürfte Bahrein kippen. Hier wird die schiitische Mehrheit die Macht übernehmen und einen wie auch immer gearteten Verbund mit dem schiitischen Iran und bald darauf (oder zuvor?) mit den Schiiten Saudi Arabiens bilden. Diese leben im Osten des ölreichen Königreiches, wo das Schwarze Gold der Saudis liegt. Was eine schiitischer Bogen vom Iran über den heutigen Süd-Irak ins ölsprudelnde Bahrein und Ost-Saudi-Arabien für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft des Westens bedeutet, kann sich jeder leicht ausmalen. Die Zeichen an der Wand sind erkennbar. Wer schaut hin? Politiker, Publizisten und Experten blicken auf das Blatt namens Assad und den Baum Syrien. Was sehen sie vom, was empfehlen oder gar planen sie für den nahöstlichen Wald? Nichts. Das ist zu wenig. Ohne Diagnose und Prognose keine Therapie. Diese hat einen Namen: Selbstbestimmung nicht durch nationalstaatliche, sondern föderative Strukturen.

Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel im Obermenzinger Heft 12/2015.
Der Autor ist Professor i.R. der Bundeswehruniversität München und schrieb u.a. „Wem gehört das Heilige Land?“ 13. Auflage 2016; „Zum Weltfrieden“ (2. Auflage 2015); „Zivilcourage, Wie der Staat seine Bürger im Stich lässt“ (2016)
 

2015 

 

30. Blutenburger Weihnacht 2015 vom 3.12. bis 6.12.2015 (Zum ausführlichen Programm bitte hier klicken!)


„Um a Fünferl a Durchanand“ - 16. Festliche Matinee

 

 

Wer diesen Titel zu der 16. Festlichen Matinee“ des BBV liest, könnte meinen, es handelt sich um den Ablauf einer Vorstandssitzung des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg. Aber weit gefehlt, es war das Programm der Gruppe „Fünferl“ am 8. November um 11 und 16 Uhr im Jella-Lepman-Saal von Schloss Blutenburg, Es ging wahrlich durchanand her - Blasmusik, Lieder, Literatur, Theater, Klamauk, Unfug, Betrachtungen über die Unausweichlichkeit des Lebens und über die Leichtigkeit des Seins. Irrwitzige Posaunensoli mischten sich mit bodenständiger Weltsicht, es ging um die Liebe und um das Sterben, um das Reden und um das sich Versprechen, um vorher und danach, um "mei is des schee" und "Schmarrn!". Und plötzlich zwitschtern die Vögel! Eine g'schamig Verliebte wurde zur Schönheitskönigin, ein verstorbener Großvater zur Nahrungsquelle, ein Scheidungsanwalt zum Liebhaber, You Do Something To Me, dazu eine willige Waltraud, wallende Weißwürst oder wollerne Wegweiser und dazwischen: Musik, Musik, Musik vor jeweils 200 begeisterten Zuhörern- und Zusehern.
„Fünferl“ das sind, obwohl nur zu Viert: die Schauspieler Johanna Bittenbinder und Heinz Josef Braun, sowie der Posaunist Sebi Tramontana und Andreas Koll an der Tuba. Näheres gibt es unter „fünferl.de“.


14. Umweltaktion „Blutenburger Ramadama“ des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V., am Samstag, 10. Oktober 2015; Nachlese

Gruppenbild mit Traktor und Container - Wenn im morgendlichen Nebel Menschen mit grauen Müllsäcken um Schloss Blutenburg schleichen, dann weiß ganz Obermenzing: Es ist wieder Ramadama, die Umweltaktion des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V.!
So geschehen am vergangenen Samstagvormittag. Sechzehn tatkräftige Helfer, ausgestattet mit Stecken, Handschuhen und Plastiksäcken, brachten so manche „Müll-Highlights“ an das Tageslicht. So konnten dieses Mal unter anderem drei Schrottfahrräder, etliche Sofapolster, eine Angel (ohne Haken) und zahlreiche Bierflaschen einer bekannten Münchner Brauerei aus den Büschen gezogen werden. Diese „sperrigen Hinterlassenschaften“ brachte traditionell der Obermenzinger Landwirt Karl Maisinger mit seinem Traktor zum Container am Schloss-Parkplatz. Nach gut drei Stunden lud der BBV die zufriedenen Helfer zu einer Brotzeit in die Schlossschänke Blutenburg ein und verteilte als Dank kleine Präsente des Abfallwirtschaftsbetriebes München (AWM), der die Utensilien für die Sammelaktion zur Verfügung gestellt hatte.


Reger Andrang im Dachstuhl von St. Wolfgang -
BBV führt am Tag des offenen Denkmals durch Pippinger Kirche

 
 
 

Tausende Bayern haben sich vergangenen Sonntag auf eine Reise in die Vergangenheit begeben. Beim „Tag des offenen Denkmals“ standen diesmal Handwerk, Technik und Industrie früherer Zeiten im Blickpunkt. Zahlreiche Industriedenkmäler hatten ebenso geöffnet wie historische Handwerksbetriebe.

Die bayerische Denkmalliste umfasst mehr als 11.000 Bau- und Kunstdenkmäler sowie fast 50.000 Bodendenkmäler. Auch Obermenzing ist damit reich gesegnet. „Denkmäler geben unserer Heimat ihr ganz unverwechselbares, ja einzigartiges Gesicht, weshalb sich unser Verein am bayernweiten Tag des offenen Denkmals regelmäßig beteiligt“, erklärt Andreas Ellmaier , der Vorsitzende des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V. (BBV).  Diesmal konnte insbesondere der Dachstuhl von St. Wolfgang besichtigt werden. Prof. Dr. Johannes Wittmann, Stv. BBV-Vorsitzender und ausgewiesener Kenner von St. Wolfgang, verantwortete diese außerordentliche Führung. „Die weit über hundert Besucher der beiden Führungen um 13.30 Uhr und um 16.30 Uhr konnten die hochentwickelte Holzbaukunst des aus dem Ende des 15. Jahrhundert stammenden Gestühls bewundern. So waren dort z.B. alle Holzverbindungen durch Holznägel gesichert, weil die alten Zimmerleute die Hilfsmittel der „fremden Zunft der Schmiede“ verschmähten und statt dessen lieber etwas umständlichere Verbindungen schufen.

Nebenbei wurden die Gäste, von denen sich keiner den Aufstieg über die steilen Treppen entgehen ließ,  über das mittelalterliche Zunftwesen und die Aufgabe der Bauhütten informiert. Und schließlich konnte an Hand der gotischen Glasfenster Chor der Kirche  mit den heiligen Brüdern Cosmas und Damian sogar der Unterschied in der Tracht erläutert werden: Damian trägt dort nämlich einen kurzen Handwerkerkittel“, erläutert Professor Wittmann.


32. „Obermenzinger Dorffest 2015“-
Wenn Spendenlauf auf Dorffest trifft !

Obermenzinger Dorffest:
Einzug der Würmtaler Blasmusik 
und Anschießen der örtlichen Böllerschützen
Start des erstmalig durchgeführten Spendenlaufs shoe4africa - Bayerische Trachtler geben mit ihren Stutzen das  Startsignal für die 200 Münchner Läufer zu Gunsten der Gesundheit afrikanischer Kinder Fotos: artsnact-ng

Feiern, Spenden und Laufen - das konnten die Besucher beim diesjährigen „Obermenzinger Dorffest" am Sonntag, 14. Juni 2015, des „Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V. (BBV) !

Parallel zum Dorffest veranstaltete der Pasinger Förderverein Shoe4Africa Deutschland e.V. unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, MdL und Prof. (DHfPG) Dr. Thomas Wessinghage, Ärztlicher Direktor des Medical Parks in Bad Wiessee und ehemaliger Spitzensportler seinen bayernweit „1. Shoe4africa Spendenlauf“ rund ums Schloss Blutenburg ! „Alle Startgelder gehen zu 100 Prozent an das „Shoe4africa-Kinderkrankenhaus“ in Eldoret/Kenia“, so der Fördervereinsvorsitzende Michael Kugler. Den gewaltigen Startschuss gaben die Menzinger Böllerschützen. Insgesamt 178 Läufer und Walker absolvierten die 5-Kilometer-Strecke in zwei Runden um Schloss Blutenburg. Der Hauptgewinn bei der anschließenden Läufer-Tombola war ein Helikopterflug über München.

Nach der Fronleichnamprozession des Pfarrverbandes Leiden Christi-St. Leonhard eröffneten der BBV-Vorsitzende Andreas Ellmaier und seine Stellvertreter Willi Fries und Dr. Johann Wittmann dann offiziell das Fest. Mit dabei waren traditionell die „Menzinger Böllerschützen“ und die “Würmtaler Blasmusik“. Zu der Musik der Blasmusik tanzte die Jugendtanzgruppe des Heimat- und Volkstrachtenvereins „D`Würmtaler Menzing“ e.V.

Los ging`s dann um 14.30 Uhr mit dem „5. Blutenburger Open-air-Schafkopfturnier“ in mitten des einzigartigen Schlosshofes.
Henning Schroedter-Albers von der Internationale Jugendbibliothek (IJB) führte ab 17.00 Uhr durch die Bibliotheksräume und anschließend durch die Schlosskapelle.
Für die kleinen Dorffest-Gäste veranstaltete der „SV Waldeck Obermenzing“ sein beliebtes Torwand-Turnier im oberen Schlosshof.

Nach einem nachmittäglichem Gewitter-Intermezzo sorgte die Alpenrockband „Lausbuam“. (lausbuam.de) bis in die lauen Abendstunden für eine enorme Stimmung im gut besuchten Schlosshof zum Abschluss der 32. Obermenzinger Dorffestes !

Mehr hierzu


Fahrt zur Bayerischen Landesausstellung" Napoleon und Bayern" am 16. September nach Ingolstadt   

Lesen Sie hierzu auch den ausführlichen Artikel von Prof. Dr. Johann Wittmann in unserem Obermenzinger Heft - Ausgabe 06-2015, das Sie in der rechten Spalte downloaden können.

 

 

 

 

 


  „5. Festliches Blutenburger Fischessen“: Tiefschürfendes vor vollem Haus

BBV-Vorsitzender Andreas Ellmaier (links) übereicht dem Festredner Dr. Walter Flemmer Informationen über den Verein und Schloss Blutenburg.

Beim „5. Festlichen Blutenburger Fischessen“ des „Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V. (BBV), traditionell auch heuer wieder am ersten Fastensonntag im Jella-Lepman-Saal von Schloss Blutenburg, beeindruckte der diesjährige Festredner Dr. Walter Flemmer die zahlreichen Festgäste. Der ehemalige Kulturchef und stellvertretende Fernsehdirektor i.R. des Bayerischen Rundfunk (BR), Dr. Walter Flemmer, sprach zum Thema: „Der Tod hat viele Gesichter -  Nachgetragene und zum Nachdenken anregende Aschermittwochs-Gedanken !“

In seinem Vortrag schlug er einen weiten Bogen von der, wie er sagte, aktuellen "Konjunktur des Todes", die uns angesichts so vieler tödlicher Ereignisse berührt, zu den Todes- und Sterbetraditionen der unterschiedlichen Kulturen und Religionen bis zur christlichen Tradition des Sterbens als eines Hinübergehens in die und an der Hand Gottes.
Flemmer hat sich in Fernsehfilmen, etwa einem Film über das "Tibetische Totenbuch" mit den Todeserfahrungen im Fernen Osten ebenso beschäftigt wie mit denen der westlichen Welt. Ausführlich und eindringlich beschrieb er, wie sich die Darstellung, die Gesichter des Todes im Lauf der Geschichte gewandelt haben.

BBV-Vereinsvorsitzender Andreas Ellmaier zeigte sich in seiner Begrüßungsrede nach einem Willkommensempfang in der Walter-Trier-Galerie begeistert über den großartigen Zuspruch. 114 Gäste, so viel wie noch nie, hatten sich zum drei-gängigen Fischmenü der Schlossschänke Blutenburg angemeldet und sich insbesondere auch nicht von einem so schweren und tiefschürfenden Thema abschrecken lassen. Das, sagte er, liege ausschließlich am Festredner Walter Flemmer, was dieser dann mit seiner Festrede auch nachdrücklich unterstrich.

Die Rede (in gekürzter Fassung) können Sie in unserem nächsten Obermenzinger Heft Ausgabe 1/2015, das im Juni erscheinen wird, nachlesen.



 

2014 war unser Jubiläumsjahr!

40 Jahre „Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V." 

2014 


Feierliche Scheckübergabe als "krönender Abschluss" der 1. Blutenburger Projekttage

 
     Fotos: Johannes Wimmer, BBV

 "Die 135 Drittklässler haben sich das Preisgeld wahrlich verdient und ihre MitschülerInnen aus der ersten, zweiten und vierten GS-Jahrgangsstufe können stolz auf sie sein. Profitieren vom neuen Pausenhof werden freilich alle Schüler der Grandlschule", freut sich der BBV-Vorsitzende Andreas Ellmaier zusammen mit seinen Mitstreitern vom BBV, Prof. Dr. Johannes Wittmann und Dr. Peter Igl.

 
Preisverleihung mit „Olchis“; 
Erhard Dietl begeistert 135 Drittklässler der Grandlschule mit seinen „Olchis“ bei der Abschlussveranstaltung zum 1. BBV -Projekttag !

Der Schulchor der Grandlschule mit den Themengruppenleitern Dr. Igl und Dr. Wittmann, BBV-Vereinsvorsitzenden Ellmaier und IJB-Direktorin Raabe im Hintergrund und GS-Rektorin Kerler auf dem Podium
Zwei stolze Preisträgerinnen mit ihrer Projektarbeit.
Erhard Dietl beim "Bad in der Menge"

Beim 1. Projekttag des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V. (BBV) gab es für 135 Drittklässler am 15. Oktober viel zu entdecken ! Es wurde ein spannender und lehrreicher Exkursionstag, bei dem die Schüler der Grundschule (GS) an der Grandlstraße in den drei folgenden Themenbereichen viel Neues in und um Schloss Blutenburg kennenlernen durften: „Geschichte und Kunst des Schlosses“, die „Internationale Jugendbibliothek (IJB)“ als Mieterin des Schlosses und schließlich „Natur, Umwelt und Wasser“.

 Erhard Dietl in seinem Element, dem Zeichnen seiner Olchies !

 

„Was und wie die Drittklässler dann das neu Gelernte, Entdeckte, Gehörte und Erlebte für sich verarbeitet haben, übertraf unser aller Erwartungen. Die Fülle der Projektarbeiten war schier unglaublich“, freute sich BBV-Vorsitzender Andreas Ellmaier bei der Abschlussveranstaltung am vergangenen Freitag. Die Arbeiten reichten von Collagen, über Zeichnungen und Bildern bis hin zu künstlerischen Schlossmodellen aus den unterschiedlichsten Materialen. Insgesamt wurde ein Fünftel der Schüler mit einer Auszeichnung ihrer fantasievollen Arbeiten bedacht.  Der BBV hatte diesen Projekttag anlässlich seines 40- jährigen Gründungsjubiläums am 4. Oktober 1974 organisiert. "Die eigens eingesetzte Jury hatte mächtig zu tun, aus den vielen gelungenen Arbeiten die besten Werke herauszusuchen“, so Ellmaier weiter. In die Jury berufen waren neben ihm die Schulrektorin Gabriele Kerler, die Leiter der Themengruppen Henning Schroedter-Albers (IJB), Dr. Christoph Goppel (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz), Dr. Peter Igl und Prof. Dr. Johann Wittmann, IJB-Direktorin Dr. Christiane Raabe sowie die BBV-Gründungsmitglieder Willi Fries und Dr. Erwin Lohner. Die Arbeitsgemeinschaft „Schulradio“ der Grandlschule, die einen eigenen witzigen Bericht über den Projekttag fertigte, begeisterte auf der Abschlussveranstaltung im Jella-Lepman-Saal ganz besonders, ebenso wie die Schülerchor der Grandlschule.
 
Höhepunkt war schließlich die Autorenlesung von und mit Erhard Dietl, der aus seinen beliebten "Die Olchis" - Büchern vorlas und von den Schülern eigens von zu Hause mitgebrachte Olchi-Bücher und zahlreiche Autogrammkarten signierte, worauf ihn die Schüler der Grandlschule gar nicht mehr ziehen lassen wollten. Die Abschlussveranstaltung des Projekttages endete mit einem Empfang für alle Kinder, Eltern und Organisatoren des ersten BBV-Projekttages.

 

Alle Fotos: IJB/Tanja Leuthe

 


 Festlicher Sommerempfang am 27. Juli

 

Stadtpfarrer Dekan Klaus-Günter Stahlschmidt hielt den Festgottesdienst in der Schlosskapelle. Mit dabei die Fahnenabordnungen des Burschenvereins, des Roten Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehr und des Veteranenvereins.

 

Sie freuten sich über die ersten "Blutenburger Pralinen" zum 40jährigen Vereinsjubiläum (v.l.n.r.): Willi Fries (BBV-Gründungsmitglied und "Konzertmeister des BBV"), Dr. Kurt Faltlhauser (Festredner und BBV-Gründungsmitglied), Andreas Ellmaier (Vorsitzender); Dr. Christiane Raabe (Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek), Bernd Lauerbach (Südliche Weinstraße e.V.) und Dr. Erwin Lohner (BBV- Gründungsmitglied und "Marathonläufer im BBV").

Festrede von Staatsminister a.D. Prof. Dr. Kurt Faltlhauser

Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren, liebe Freunde der Blutenburg,
                         

Dr. Kurt Faltlhauser, Staatsminister a.D. bei seinem Festvortrag.

40 Jahre: so ein rundes Jubiläum ist sicher ein Tag der Freude – aber auch Anstoß zu melancholischer Nachdenklichkeit: Was?! Schon 40 Jahre ist das her! Du musst doch auch ein bisschen älter geworden sein! Und diese Nachdenklichkeit wird verstärkt wenn man an so einem Festtag Weggefährten von damals wieder sieht – etwa den ehemaligen Herausgeber des Nordwestanzeigers, Dieter Schneider, der wie kein anderer Blattmacher das Wiedererblühen der Blutenburg schreibend begleitet hat. Nachdenklichkeit aber auch, weil Freunde wieder vor Augen treten, die heute nicht mehr unter uns sind: Paul Berg, der Bezirksrat; Walter Hagedorn, Susi Roth, Ursula Purzer, Wolfgang Vogelsgesang und Rainer Wolff. Aber: Lassen wir heute die zittrigen Erinnerungsgedanken hinter uns.

Dass wir heute in diesem kulturellen Kleinod ein freudiges Jubiläum erleben können, ist das Ergebnis von fünf wichtigen Bausteinen:

1. Der erste Baustein:Die produktive Kraft des demokratischen Wettbewerbs.
Wenn ich auf die Jahre 1972 bis 1974 zurückblicke, dann erinnere ich an folgende lokalpolitische Konstellation im Obermenzinger Biotop: Da gab es einen eigenen ... Weiterlesen



„Enthüllung“ des neuen Tourismusschildes für Schloss Blutenburg
an der BAB 8

 
Der BBV-Vorstand freut sich mit dem Landtagsabgeordneten
Dr. Otmar Bernhard über das gelungene Tourismusschild:
(v.l.n.r.) Dr. Erwin Lohner, Dr. Peter Berg, Kurt Müller-Brand,
Andreas Ellmaier, Staatsminsiter a.D. Dr. Otmar Bernhard,
Dr. Johann Wittmann und Willi Fries.

„Nächste Ausfahrt Schloss Blutenburg“- so heisst es jetzt am Ende der Stuttgarter Autobahn in Richtung München vor dem sogenannten „Obermenzinger Kreisel“. Dort hat sich der „Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V.“ (BBV) zu seinem 40jährigen Bestehens selbst ein schönes Geschenk gemacht:  Ein drei mal zwei Meter großes Tourismusschild oder wie es verwaltungsmäßig heisst eine „Touristische Unterrichtungstafel“ mit dem Motiv von Schloss Blutenburg, das sehr dem Vereinslogo des BBV ähnelt. Der Entwurf stammt vom Diplom-Grafikdesigner und BBV-Mitglied Norbert Gerstlacher. Die gesamten Kosten hatte der BBV in seinem Jubiläumsjahr übernommen.
Am Mittwoch noch rechtzeitig vor den 30sten Pfälzer Weinfest in Schloss Blutenburg haben der gesamte BBV-Vorstand und der örtliche Landtagsabgeordnete Dr. Otmar Bernhard das Schild feierlich enthüllt.
Nach einem verkehrsfachlichen Gutachten und einer Ortsbesichtigung am 20. September 2013 mit Vertretern der Obersten Baubehörde, der Autobahndirektion Süd sowie des BBV musste nur noch die Genehmigung der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen hierzu eingeholt werden.
Die Initiative des BBV-Vorsitzenden Andreas Ellmaier, wurde durch Dr. Otmar Bernhard und dem Bayerischen Innenminister Joachim Hermann tatkräftig unterstützt. „Mit Schloss Blutenburg haben wir ein echtes Wahrzeichen im Münchner Westen, es ist ein bedeutendes Juwel gotischer Baukunst“, so Dr. Bernhard, der darin zugleich eine Würdigung für das großartige Engagement des BBV sieht. Das Tourismusschild soll noch mehr auf die einzigartige Schlossanlage von Schloss Blutenburg in Münchner Westen aufmerksam machen. Das Schloss beheimatet die Internationale Jugendbibliothek (IJB), unter anderem mit einer Kinderbuchausleihe und dem Michael-Ende-Museum, die Schlosskapelle mit der berühmten „Blutenburger Madonna“, die Schlossschänke Blutenburg und nicht zuletzt die BBV-Geschäftsstelle!


30. Weinfest der Südlichen Weinstrasse/Pfalz
29. Mai bis 1. Juni 2014 im Schlosshof Blutenburg

Abschied und Premiere bei Jubiläums-Weinfest

 
Foto 1: (v.l.n.r.) : Andreas Ellmaier (BBV-Vorsitzender), Josef Schmid (2. Bürgermeister), Pfarrer Ulrich Wagner, Josef Kirchmeier (Bayernbund München), Bernd Wichmann (Geschäftsführer Südliche Weinstrasse) und Georg Felbermayr (1. Bezirksschützenmeister), drei Organisatoren des Pfälzer Vereinsabends.  
 
Unser Foto 2 zeigt (v.l.n.r.): „Fünf Schwarze unter sich“ - Irene Rammensee, Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid, Susanne Elstner, Gudrun Maier und Maria Osterhuber-Völkl, stellvertretende Bezirksausschussvorsitzende von Pasing-Obermenzing bei der Vernissage der Ausstellung „Mythos Schwarz – mehr als keine Farbe“  

Nach über 25 Jahren verlässt der evangelische Pfarrer Ulrich Wagner seine „Carolinen-kirche“ in Obermenzing. Er ließ es sich trotz des Abschiedstresses nicht nehmen, beim 30. Pfälzer Weinfest auf Schloss Blutenburg vorbei zu schauen und dort Abschied vom „Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V. „ (BBV) zu nehmen. BBV-Vorsitzender Andreas Ellmaier bedankte sich bei Pfarrer Wagner für seine sehr engagierte Arbeit und überreichte ihm unter dem Beifall der Festgäste beim Vereinsvorabend zum Weinfest eine Premium-Rotweinflasche. „Bei Pfarrer Wagner gab es nie ein „Sowohl als auch, sondern immer ein Entweder-Oder“, das heisst“, so Ellmaier, „ man wusste immer, woran man bei ihn ist !“ Mit dem Namen Wagner  ist der Wiederaufbau der evangelischen Kirche in Dresden-Loschwitz, Stipendien für Theologiestudenten in Sankt Petersburg und finanzielle Unterstützung für die evangelische Gemeinde in Königsberg verbunden. Als einer der ersten hatte er eine eigene Kirchenstiftung gegründet.

Neben dem Abschied gab es auch eine Premiere im Schlosshof: Josef Schmid machte erstmals in seiner neuen Funktion als zweiter Bürgermeister von München seine Aufwartung, womit überhaupt erstmals ein Münchner Bürgermeister beim Weinfest dabei gewesen ist !

Parallel zum Weinfest hatte der BBV zur Ausstellung mit dem Titel „Mythos Schwarz- mehr als nur keine Farbe“ eingeladen. Die drei Künstlerinnen Susanne Elstner, Gudrun Maier und Irene Rammensee stellten Goldschmiedearbeiten, Holzschnitte sowie Papier-schöpfungen im Christa-Spangenberg-Saal aus. Das Thema „Schwarz“ interessierte „zwangsläufig“ auch den neuen Bürgermeister und deshalb nahm Schmid auch an der Vernissage der viertägigen Ausstellung teil. Maria Osterhuber-Völkl , stellvertretende Bezirksausschussvorsitzende von Pasing-Obermenzing (BA 21), hatte die Ausstellung eröffnet.
Im Vergleich zum vergangenen Jahr hatte der Wettergott wieder ein Einsehen mit den Besuchern des Jubiläumsweinfestes und so war das Wetter überwiegend freundlich und das Blutenburger Schloss bestens gefüllt. So wie es sich für ein Jubiläum eben gehört !


Prof. Dr. Wittmann mit Verfassungsmedaille in Gold geehrt

 

Foto: Bayerischer  Landtag

 

Voller Stolz und hocherfreut nahm der BBV-Vorstand die Nachricht entgegen, dass sein stellvertretender Vorsitzender am 16. Dezember 2013 von der Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm MdL mit der Bayerischen Verfassungs­medaille in Gold ausgezeichnet wurde.
Nach dem Studium der Rechts­wissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Ableistung des dreieinhalbjährigen Referendariats legte Professor Wittmann das Zweite Staatsexamen ab und war dann für fünf Jahre in der Bayerischen Inneren Verwaltung tätig. Von 1968 bis zu seinem Ruhestand übte er richterliche Tätigkeiten als beisitzender Richter und Vorsitzender in der Tatsachen- und Berufungsinstanz der Bayerischen Verwaltungs­gerichts­barkeit aus. Im Jahr 1995 wurde er vom Bayerischen Landtag als berufsrichterliches Mitglied des Bayerischen Verfassungs­gerichtshofes gewählt. Neben­amtlich widmete er sich zwanzig Jahre lang der Referendar­ausbildung und der Fortbildung für Beamte des höheren Dienstes und für Verwaltungs­richter. Darüber hinaus leitete er von 1996 bis 2008 die Verwaltungs- und Wirtschafts­akademie in München. Nach seiner Pensionierung im Jahr 2002 wurde er wegen seines umfangreichen Fachwissens vom Bundespräsidenten für die Dauer von fünf Jahren in den Nationalen Normen­kontrollrat beim Bundeskanzleramt berufen. Zusätzlich engagiert er sich in der Leitung der Katholischen Akademie in Bayern. Besondere Verdienste hat sich Herr Professor Wittmann in seiner Funktion als Präsident des Bayerischen Verwaltungs­gerichtshofes erworben. Mit herausragender fachlicher Kompetenz, großer Führungs­stärke und umsichtigem Organi­sations­geschick hat er sich als hervorragender Behördenleiter ausgezeichnet und damit den außerordentlich guten Ruf der Bayerischen Verwaltungsgerichts­barkeit wesentlich mitgeprägt.
Seit vielen Jahren engagiert sich Prof. Dr. Wittmann auch in seinem BBV, was uns alle mit großer Dankbarkeit erfüllt.


Bayerische Europamedaille für Dr. Christiane Raabe

 

Staatsministerin Dr. Beate Merk MdL überreicht Dr. Christiane Raabe die Europamedaille.Foto: Bayerische Staatskanzlei

 
Die „Medaille für besondere Verdienste für Bayern in einem Vereinten Europa“ wird seit 1990 an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Förderung des Europagedankens in Bayern und um Bayern in Europa in vielfältiger Weise verdient gemacht haben. Im Rahmen einer Feierstunde im Prinz-Carl-Palais am 9. Mai 2014 überreichte Europaministerin Dr. Beate Merk die Medaille und die Verleihungsurkunde persönlich (s. Foto).
Dr. Christiane Raabe ist seit 2007 Direktorin der Internationalen Jugend­bibliothek. Viele neue, dem interkulturellen Dialog verpflichtete Projekte hat sie seitdem initiiert. So z.B. das „White Ravens Festival für Internationale Kinder- und Jugendliteratur“, zu dem seit 2010 Autorinnen und Autoren aus allen Kontinenten eingeladen werden. (Carola Gaede, IJB)

„4. Blutenburger Fischessen“ – Nachlese

 

V.l.n.r.: Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid, BR-Hörfunkdirektor Dr. Johannes Grotzky, Stadtrat Richard Quaas und BBV-Vorsitzender Andreas Ellmaier.

 

BR-Hörfunkdirektor Johannes Grotzky begeistert beim „4. Blutenburger Fischessen“ des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V.

Beim "4. Blutenburger Fischessen", das auch dieses Jahr wieder traditionell am ersten Fastensonntag statt fand, begeisterte der diesjährige Festredner Dr. Johannes Grotzky im vollen Jella-Lepman-Saal von Schloss Blutenburg. Unter den über 100 Festgästen befanden sich OB-Kandidat Josef Schmid, der kulturpolitische Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion Richard Quaas und BBV-Gründungsmitglied Prof. Dr. Kurt Faltlhauser. Grotzkys Thema lautete "Von der Gorbatschow-Euphorie zur Putin-Kritik - Der Wandel des Rußlandbildes in unseren Medien". Seine Ausführungen sorgten für lebhafte Diskussionen an den Tischen. Nicht, dass er für mehr Verständnis für Putins Sicht plädierte, nein mitnichten. Aber Grotzky machte auf eindrucksvolle Art und tiefer historischer Kenntnis der beiderseitigen Verhältnisse deutlich, dass die Situation in der Ukraine und speziell auf der Halbinsel Krim sehr viel vielschichtiger und komplizierter sei als vielfach in unseren Medien dargestellt. Vor allem verwahrte er sich mit Nachdruck gegen die undifferenzierte Vereinfachung der dortigen Situation und gegen das zunehmende Kriegsvokabular der Medien.
BBV-Vorsitzender Andreas Ellmaier hatte zuvor in seiner Begrüßung 2014 als das Jahr der deutschen Gedenktage bezeichnet. Vor hundert Jahren der Ausbruch des ersten (1914) und vor 75 Jahren der Ausbruch des zweiten Weltkrieges (1939). Vor 25 Jahren dann unter Gorbatschow das Ende des Kalten Krieges, die "Friedliche Revolution" in der DDR, der Fall der Berliner Mauer und der Zerfall der Sowjetunion, die sein Nachnachfolger Putin jüngst als die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnete."

 


2014 – ein Jahr der Jubiläen für den „Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V.“(BBV). Im Oktober diesen Jahres feiert der BBV sein 40stes Bestehen, und schon zu Jahresbeginn feierte sein stellvertretender Vorsitzender Willi Fries seinen achtzigsten Geburtstag !

Auf der letzten Vorstandssitzung ließ der gesamte Vorstand seinen Vize-vorsitzenden Willi Fries gebührend hochleben. Der BBV-Vorsitzende Andreas Ellmaier lobte Fries für seinen unermüdlichen Einsatz für Schloss Blutenburg. Er sei einer von dreizehn Obermenzingern gewesen, die den BBV gemeinsam gegründet  und damit Schloss Blutenburg vor dem Verfall gerettet hätten. Als Geschenk bekam Fries ein Gemälde der Fraueninsel im Chiemsee vom Obermenzinger Maler und BBV-Vorstandsmitglied Kurt Müller-Brand, denn genügend Motive von Schloss Blutenburg nennt Fries schon sein Eigen. Und das aus gutem Grund: Neben seiner Tätigkeit im BBV ist er auch seit über 45 Jahren Vater und Organisator der bekannten „Blutenburger Konzerte“. Auch im neuen Lebens-
jahrzehnt will sich Fries weiterhin stark engagieren für Schloss Blutenburg und für den  Verein „Kultur am Westkreuz e.V.“, dessen Vorsitzender er auch ist.
Unser Foto zeigt den BBV-Vorstand mit Fraueninsel-Gemälde vor Schloss Blutenburg-Gemälde (v.l.n.r.): Norbert Gerstlacher, Johannes Wimmer (BBV-Pressesprecher), Maurus Völkl (Geschäftsführung), Dr. Peter Berg (Schatzmeister), Willi Fries (Jubilar), Andreas Ellmaier (Vorsitzender), Dr. Erwin Lohner und Kurt Müller-Brand (Vorstandsmitglieder)


2013  


Neues Denkmal vor Schloss Blutenburg

Diese Hommage ist dem Liebespaar Herzog Albrecht III. und Agnes Bernauer gewidmet, die um 1430 auf der ,,Pluedenburg" glücklich lebten. Der niederbayerlsche Bildhauer Joseph Michael Neustifter hat dieses Werk gestaltet.

Dieses Werk wurde ermöglicht durch Fritz und Ursula Heimbüchler, München.

Ausführliche Informationen hierzu, finden Sie auch in unserem Obermenzinger Heft Ausgabe 12-2013, das Ihnen als Download im Bereich: Publikationen angeboten wird.


Blutenburgverein trauert um Walter Seitz

Der „Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V.“ (BBV) trauert um Walter Seitz, einem seiner Vorsitzenden. Er verstarb am Karfreitag im Alter von 77 Jahren. Er hinterlässt seine Frau, drei Kinder und sieben Enkel.
Der  Verstorbene war seit 2004 der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, nachdem er im Jahr 2000 dem BBV beigetreten war. Walter Seitz organisierte jedes Jahr die Kunstausstellungen des Vereins im Schloss Blutenburg und die alljährliche Fahrt in die Pfalz. Maßgeblich betreute der Diplom-Ingenieur auch die „Blutenburger Weihnacht“, den beliebten Weihnachtsmarkt im Schlosshof Blutenburg. Beim Begräbnis am vergangenen Freitag auf dem Aubinger Friedhof nahm der gesamte Vorstand des Blutenburgvereins von ihm Abschied.
 In seiner Trauerrede betonte der Vorsitzende Andreas Ellmaier die Ruhe und Ausgeglichenheit als besondere Stärke von Walter Seitz. Er habe ein gutes Gespür für das Vertretbare und noch Durchsetzbare gehabt. Deshalb sei es ihm durchwegs gelungen, seine Ziele im Verein ohne besonderes Aufhebens zu erreichen. „Walter Seitz war kein Freund so großer Worte, er war ein Mann der Tat, ein verantwortungs-bewusster, tatkräftiger, erfahrener und besonnener Vereinsvorstand. Als gebürtiger Pasinger, der in Neuaubing lebte und arbeitete, engagierte er sich nach seinem aktiven Beruf für Schloss Blutenburg in Obermenzing“, so Ellmaier vor den circa 200 Trauergästen. „Seine Schaffenskraft, sein Zupacken werden uns fehlen. Nein, fehlen uns jetzt schon ! Wir haben einen tüchtigen Mann, vor allem aber einen wahren Freund verloren, der sich um unseren Verein und damit um Schloss Blutenburg große Verdienste erworben hat“.


BBV-Nachlese

29. Weinfest des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V. (BBV) mit der Südlichen Weinstraße e.V. auf Schloss Blutenburg vom 9. bis 12. Mai 2013

Foto 1: (v.l.n.r.) :Theresia Riedmaier, Dr. Otmar Bernhard, Weinprinzessin Christine, Andreas Ellmaier, Uta Holz, Theo Kautzmann und Johannes Wimmer


 
 

Abschied nehmen hieß es beim  „29. Pfälzer Weinfest“ in Schloss Blutenburg: Der langjährige Geschäftsführer Theo Kautzmann der Südlichen Weinstraße e.V. geht im Sommer in den Ruhestand. Kautzmann hatte vor 29 Jahren gemeinsam mit dem damaligen Vorsitzenden des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V.(BBV), Wolfgang Vogelsgesang, das Weinfest ins Leben gerufen. Vom BBV-Vorsitzenden Andreas Ellmaier bekam er, passend zum Weinfest, je einen Bierkasten der sieben Münchner Brauereien. „Damit er endlich was Gescheites bekommt“, schmunzelte Ellmaier bei der Eröffnung an „Christi Himmelfahrt“. Als Nachfolgerin von Theo Kautzmann stellte er die Geschäftsführerin Uta Holz vor.

Zuvor hatte Ellmaier bei bestem Wetter und vollem Schlosshof das erste Weinfass gemeinsam mit der Landrätin der Südlichen Weinstrasse (SÜW), Theresia Riedmaier angestochen. Leider blieb das Wetter nicht so wunderbar wie am Donnerstag, bis zum Sonntag war es überwiegend kalt und regnerisch.



 

 

 


BBV-Rückblick

SJ Walter Rupp

Die Blutenburger Lesung von SJ Walter Rupp „Mails aus dem Jenseits“ anlässlich unseres diesjährigen Blutenburger Fischessens können Sie hier Downloaden:
" Die Frage: „Was ist dann?“ wird immer noch gestellt. Wir wüssten gern, was uns bevorsteht. Diese "Mails" räumen mit den Phantasiegebilden auf, die man sich drunten über droben macht und zeigen, dass das Weltgeschehen aus der Jenseitsperspektive wie eine schlecht gespielte Posse aussieht.

Liebe Hinterbliebene!
Ich würde Euch gern anders nennen, das Wort ‚Hinterbliebene‘ gefällt mir nicht. Aber weil es in der himmlischen Sprache dafür keinen zutreffenden Begriff gibt, - hier bleibt ja niemand zurück - muss ich Euch so nennen. Hoffentlich erschrecke ich Euch nicht mit meinen Mails! Denn Post aus dem Jenseits - das muss Euch vorkommen, als gehe es nicht mit rechten Dingen zu".

Mails aus dem Jenseits (Download)


2012 


Prof. Dr. Johann Wittmann „Verfreundet“ – Zum Besuch der Landesausstellung 2012 in Burghausen. 
Artikel zu unserer Fahrt am 14. September. Anmeldung noch möglich! Weiterlesen ...


29. Juni bis 1. Juli: Unsere BBV-Pfalzfahrt 2012
Lesen Sie hierzu auch den Artikel von Christine Hollweck


Obermenzinger Dorffest 2012 - Sonne, Schafkopf, Stimmung im Schlosshof 

 
Dr. Johann Wittmann (BBV) bei der Schlosskapellen-Führung 
BBV-Vorsitzender Andreas Ellmaier mit Schafkopfturniergewinner Robert Schneider

Obermenzing- Über großen Zuspruch konnte sich der „Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V.“ (BBV) beim diesjährigen „Obermenzinger Dorffest" im Schlosshof Blutenburg freuen. Eröffnet wurde das Dorffest am Sonntag von den „Menzinger Böllerschützen“ und der „Würmtaler Blasmusik“. Der Auftritt der Trachtenjugend des Heimat- und Volkstrachtenvereins „D´Würmtaler Menzing e.V.“ und die Vorführung des „Schäferhundvereins München-West e.V.“ am Nachmittag fanden großen Anklang. Beim „2. Blutenburger Open-Air-Schafkopfturnier“ setzte sich Robert Schneider aus Obermenzing vor Günther Wenski aus Pasing durch.

Insgesamt gab es sechs Schafkopfrunden im Schlosshof. Die Schlosskapelle war bis auf den letzten Platz besetzt, als Johann Wittmann (BBV) durch die Schlosskirche führte. Regelrechte Sonderschichten musste Henning Schroedter-Albers von der Internationalen Jugendbibliothek (IJB) mit seiner Führung durchs Schloss einlegen. Die Rotkreuz-Sanitätskolonne München-West des „Bayerischen Roten Kreuz“ beeindruckte durch eine Sondervorführung mit einem Defibrillator, der bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird. Erhöhter Puls angesagt war dann auch bei der Live-Übertragung des EM-Fußballspieles mit deutscher Beteiligung, die die „Schlossschänke Blutenburg“ spontan organisiert hatte. Bis zu diesem „Public Viewing“ unterhielt die Münchner Band „Livfetime“ die Besucher trefflich mit ihrem „Classic Rock“. Treffsicher wie die deutschen Kicker zeigten sich zuvor die Kinder an der Torwand des „SV Waldeck Obermenzing“ im obereren Schlosshof.

Neben Rockmusik und „König Fußball“ kam auch die Kunst zu ihrem Recht. Im „Christa-Spangenberg-Saal“ des Schlosses stellte Susanna Dellefant ihre Bilder am Dorffest-Wochenende aus. (Johannes Wimmer, BBV)

 

2011 


12. Festliche Matinée des „Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V." am Sonntag, 6. November 2011 mit „Ladystrings“

Zwei Veranstaltungen mit vier musikalischen Grenzgängerinnen: Bestens unterhielt das Ensemble „Ladystrings“ bei der diesjährigen „Festlichen Matinee“ des „Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V.“ (BBV) . Mit ihren Programmen „Das gibt’s nur einmal“ und „Nun mal los - Ladystrings mobil“ traf das Streichquartett mit Charlotte Balle, Lisa Barry, Dorothea Galler und Maria Friedrich den Geschmack der insgesamt 400 Besucher. Im Jella-Lepman-Saal ging die musikalische Reise durch die verschiedensten Epochen und Stilrichtungen. Bekannte und unbekannte Stücke aus Barock und Rock wurden mit Charme, Witz und Geist verbunden. Mit dem Konzert bedankt sich der BBV-Vorstand jedes Jahr bei seinen Förderkreis-Mitgliedern. In seiner Ansprache betonte der BBV-Vorsitzende Andreas Ellmaier die Kontinuität der zahlreichen traditionellen BBV-Veranstaltungen im Schloss in einer unsichern und schnelllebigen Zeit. BBV-Vize Willi Fries konnte bei der zwölften Matinee die Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek, Dr. Christiane Raabe und den Obermenzinger Stadtpfarrer Dekan Klaus Günter Stahlschmidt, als Ehrengäste begrüßen.